Gute Stimmung beim Heringsessen der FDP-Fraktionen Riegelsberg und Heusweiler

Allen Grund zur Freude hatten die Gäste der FDP Gemeinderatsfraktionen Riegelsberg und Heusweiler, die sich traditionell zum Heringsessen – diesmal in Riegelsberg – zu treffen pflegen. Ganz im Gegensatz zum Trend der übrigen Parteien hat sich in den letzten Jahren die Zahl der Mitglieder in der FDP nahezu verdoppelt. Zugleich können beide FDP-Fraktionen auf eine rege und überwiegend erfolgreiche Arbeit in den Kommunalparlamenten zurückblicken

Pragmatische und bürgernahe Politik der FDP-Fraktion in Heusweiler

Für die Gemeinderatsfraktion Heusweiler ging Ulrich Krebs in seiner Begrüßung auf die Schwerpunkte der Gemeinderatsarbeit ein. Insbesondere die Haushaltskonsolidierung und die schwierige Entscheidung, das Hallenbad zu schließen hob er hervor. Er macht dabei deutlich, dass niemand ein „Gegner des Bades“ sei, wie fälschlicherweise gelegentlich unterstellt wurde, sondern dass die laufenden Betriebskosten diese Entscheidung unumgänglich machten. Zusammen mit den Parteifreunden aus Riegelsberg werde man sich weiter für einen zügigen Saarbahnbau einsetzen und auch weitere Kooperationen der Kommunen im Köllertal anstreben. Weitere wichtigen Themen für die FDP Fraktion sind weiterhin die enge Zusammenarbeit mit den von dem FFH Gebiet betroffenen Bürgern in Holz und Wahlschied sowie das Engagement gegen höhere Verschwendung von Steuergelder und die Verhinderung von Belastungen der Bürgern, wie zuletzt bei der Hundesteuer und bald auch beim Müll. Auch der Einsatz für einen Kreisel in der Völklinger Straße/Saarbrücker Straße und die Abschaffung der Ortsräte waren wichtige Initiativen der FDP. Die FDP Fraktion werde weiterhin eine konstruktive, an Sachfragen orientierte Politik betreiben und weiterhin für alle Bürgeranfragen offen sein.

Erfolgreiche Initiativen der FDP-Fraktion Riegelsberg

Jürgen Klein betonte die konstruktive Arbeit der Fraktion im Gemeinderat Riegelsberg. Im Gegensatz zu den benachbarten Gemeinden weise der Riegelsberger Haushalt noch eine halbwegs gesunde Struktur auf. Nicht zuletzt dem Einfluss der FDP sei es zu verdanken, dass der Tendenz der großen Parteien, das Steuergeld der Bürger großzügig an Interessengruppen zu verteilen, Einhalt geboten werden konnte. Als besonders bedeutsam bezeichnete er die Verhandlungen mit der Saarbahngesellschaft („das größte Bauchaos, das ich in meiner Laufbahn jemals erlebt habe“). Dieses Thema bleibt uns vermutlich noch eine ganze Weile erhalten, bis eine befriedigende Finanzierung des Betriebs vereinbart werden kann und die Bahn sich endlich in Bewegung setzt. Weiter ging er auf die Bemühungen der FDP ein, eine gerechte Finanzierung der Hallen und Bäder der Gemeinde zu erreichen. Ziel sei es, diese Einrichtungen für die nächsten Generationen zu erhalten, damit nicht wie in vielen anderen Gemeinden bei den geringsten Baumängeln die Frage der Schließung von Hallen und Bädern diskutiert werden muss. Mit ihrem Vorschlag zur Abschaffung der Ortsräte ist die FDP bisher nicht durchgedrungen. Sie wird in dieser Frage aber nicht locker lassen und den Bürgern deutlich machen, wie viel Geld für diese Institutionen Jahr für Jahr verschwendet wird. Als außerordentlich erfreulich bezeichnete Klein die Reaktion aller Parteien des Gemeinderats und einer großen Zahl von Bürgern, den zur Wüste verfallenen Bereich um den Marktplatz endlich wieder mit Leben zu erfüllen. Die Idee, eine Markthalle als Kommunikationszentrum zu gestalten und damit zugleich einen baulichen Akzent zu setzen, wird überall mit Aufgeschlossenheit diskutiert.

Sachorientierte Reformen im Regionalverband mit Ulf Huppert

Besonders erfreut begrüßten die Mitglieder den „Beauftragten für den Regionalverbandsdirektor Saarbrücken“, Ulf Huppert, der es inzwischen schon gelernt hat, diesen sperrigen Titel zu zitieren, ohne sich darüber die Zunge zu brechen. Er berichtete über die Umgestaltung des bisherigen Stadtverbandes. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Verwaltung künftig mit größerer Bürgernähe, ohne ideologische Scheuklappen und mit großer Effizienz gestaltet werden kann

Christoph Hartmann: FDP Saar im Aufwärtstrend

Mit besonderer Spannung hatten die Teilnehmer die Ausführungen des Landesvorsitzenden Christoph Hartmann erwartet. Er ging auf die Schwerpunkte der Landespolitik ein. Besonderen Raum nahmen dabei die Überlegungen ein, die die im nächsten Jahr bevorstehenden Wahlen nahe legen. Ob Europa, ob Bund, ob Land oder Gemeinden, auf allen Gebieten ist die FDP gut aufgestellt und sieht dem Kräftemessen im nächsten Jahr mit Begeisterung entgegen. Während sich die CDU bis zur Unkenntlichkeit verbogen hat, die SPD von ihren kommunistischen Genossen zerrieben wird und die Grünen sich mit ihrer Lieblingsbeschäftigung, der Traumtänzerei, beschäftigen, wartet die FDP in allen Politikfeldern mit einem fundierten personellen und sachlichen Angebot auf.