JuLis: Familie und Ökologie als kommunale Zukunftsthemen

Familienförderung und lebenswerte Umwelt sind entscheidende Standortfaktoren

Die Jungen Liberalen Heusweiler/Riegelsberg sprechen sich für eine stärkere Berücksichtigung von Familie und Umwelt- bzw. Klimaschutz in der Kommunalpolitik aus. JuLi-Vorsitzender Pascal Kopp: „Gute Familienförderung und eine lebenswerte Umwelt sind die entscheidenden Standortfaktoren der Zukunft. Wenn Heusweiler angesichts des demographischen Wandels eine gute Zukunft haben soll, muss sich unsere Gemeinde langfristig in Richtung einer ökologischen Familiengemeinde entwickeln.“

Die JuLis haben deshalb Vorschläge entwickelt, die sich trotz knapper Kassen schnell und wirksam umsetzen lassen. Dazu gehören etwa der Erhalt und Ausbau der Kinderbetreuung sowie ein jährlich stattfindender „Tag der Familie“, an dem sich Schulen, Kindergärten und –krippen vorstellen, Vereine, Initiativen und Firmen mit familienfreundlichen Angeboten werben und Familienverbände ihre Unterstützung anbieten können.
Dazu Pascal Kopp: „Wir haben als Gemeinde nicht den finanziellen Spielraum, um große Maßnahmen durchzusetzen. Deshalb sollten wir vor allem für gute Rahmenbedingungen sorgen und bestehende Angebote mit einer sicherlich vorhandenen Nachfrage nach familienfreundlichen Dienstleistungen vernetzen und diese insgesamt bekannter machen.“

Auch beim Thema Ökologie setzen die Jungliberalen nicht auf kostenintensive Großprojekte. Bereits vor einigen Wochen haben die JuLis beispielsweise auf die umweltfreundliche Suchmaschine Ecocho aufmerksam gemacht. Gerade im Bereich Energieeffizienz sehen sie noch große Möglichkeiten. Hier sollte die Gemeinde aktiver werden und z. B. noch mehr auf Energiesparmöglichkeiten in gemeindeeigenen Gebäuden achten. Darüber hinaus könnten vermehrt auch Energiespartipps für Privathaushalte bereitgehalten und offensiv beworben werden. Durch die Vernetzung und Verbreitung bereits bestehender Angebote ist mit geringen Kosten viel zu erreichen!

Die Jungen Liberalen wollen, dass gerade die Familien- und Umweltpolitik nicht in ideologischen und bürokratischen Diskussionen zerrieben wird.
„Natürlich ist es wichtig, dass staatliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Aber gerade wir vor Ort können nicht immer nur auf den Staat warten, sondern müssen auch selbst mit anpacken. Viele einzelne konkrete Maßnahmen können dabei deutlich schneller und nachhaltiger wirken als schwerfällige Großprojekte“, so die Auffassung des Juli-Vorstandes.