FDP lehnt den Gemeinderatsbeschluss zu Windkraftanlagen bei Eiweiler ab

Die FDP in der Gemeinde Heusweiler spricht sich für den Ausbau von regenerativen Energien aus, da nur so die Energiewende, weg von konventionellen Kohle- und Atomkraftwerken, hin zu regenerativen Kraftwerken möglich sein wird. Dabei kommt der Windkraft als relativ preiswerter Energiequelle mit einer hohen Verfügbarkeit eine Schlüsselfunktion zu. Die FDP setzt sich weiterhin für einen bestmöglichen Schutz der Bevölkerung und der Natur, sowohl gegen Lärmbelästigung als auch gegen Schattenwurf, ein. Hierbei müssen saarlandweit einheitliche Mindeststandards garantieren werden. Zu diesem Schluss kommt zwischenzeitlich auch der Regionalverbandsdirektor, wie aus dem Zeitungsbericht der SZ vom 24.10.2013 hervor geht. Darin heißt es „So soll es in saarländischen Kommunen einheitliche Regelungen geben.“ und weiter „… dass die Windräder im dichtbesiedelten Regionalverband nicht näher an Häusern stehen als sonst wo im Land.“ Nach Meinung der FDP muss verhindert werden, dass aus rein statistischen Gründen der Mindestabstand von Windturbinen im Regionalverband reduziert wird, nur um in dieser sehr dicht besiedelten Fläche ebenfalls Anlagen bauen zu können. Die FDP setzt sich für ein ausgewogenes Verhältnis von Bevölkerungsschutz, Naherholung und Stromerzeugung ein. Eiweiler ist von dieser Problematik besonders betroffen, da mit den Konzentrationszonen im Kirschofer Wald und im Wengenwald sowie einem Gebiet auf Lebacher Seite am Rande von Eiweiler gleich 3 Flächen diesen Ortsteil betreffen, auch wenn das Gebiet im Wengenwald wohl fallen gelassen wird. Unter diesem Hintergrund ist es nicht verständlich, warum sich der Gemeinderat für einen Abstand von Windturbinen zu Wohngebieten von 800 Metern ausgesprochen hat. In der Gemeinde Tholey muss bei kleineren Turbinen ein Abstand von 1.000 Metern eingehalten werden, daher hat die FDP dies auch für Heusweiler beantragt, leider ohne Erfolg. „Zumindest in unserem kleinen Bundesland sollten wir einheitliche Standards für den Bevölkerungsschutz haben,“ so Alexander Heinz, stellvertretender FDP-Vorsitzender aus Eiweiler.