FDP will 1000m Mindestabstand / Prüfaufträge sind „Beruhigungspille“

Der Kooperationsrat im Regionalverband hat die Änderung des Flächennutzungsplans zur Errichtung von Windkraftanlagen beschlossen. Die FDP in Heusweiler und in Riegelsberg hält den Beschluss für eine Beruhigungspille: „Ein Prüfauftrag auf 800m Abstand zeigt, dass die Argumente zum Schutz der Bevölkerung und der Natur berechtigt sind und 650m nicht wie behauptet unumstößlich sind. Im dicht besiedelten Regionalverband macht Windkraft wenig Sinn. Die Bürger in den Gemeinden Heusweiler und Riegelsberg werden aber weiterhin schlechter behandelt als die Bürger im Nordsaarland, wo 1000m Abstand gelten. Wieso 800m jetzt doch gehen sollen, 1000m aber nicht bleibt ein Geheimnis. Die Gemeinden Riegelsberg und Heusweiler müssen in einem Bebauungsplan umfangreich alle Umwelt- und Gesundheitsbelange berücksichtigen. Gutachten dürfen nicht von einem Investor wie der  RAG bestellt werden, hier muss unabhängig und sorgfältig geprüft werden. Auch die Landesregierung muss einen großen Auftrag für die Errichtung von Windkraftanlagen im landeseigenen Saar-Forst ausschreiben.“ so der FDP-Vorsitzende aus Heusweiler Oliver Luksic und der FDP-Vorsitzende aus Riegelsberg Andreas Schramm.