FDP kritisiert Beschluss pro Windkraft in Eiweiler und Holz

Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung gegen die Stimmen der FDP die Änderung des Fächennutzungsplans zur Errichtung von Windkraftanlagen mit dem Abstand von 800m zur Wohnbebauung beschlossen. Nur die FDP hat dieses Vorhaben in der letzten Ratssitzung grundsätzlich massiv kritisiert. In der Vergangenheit wurden Anträge der FDP diesen Abstand zu erweitern und die betroffenen Gebiete in der Gemeinde auszunehmen immer abgelehnt. Auch wenn die Kritik der Freien Demokraten rhetorisch in Teilen übernommen wurde ist der Gemeinderat nicht bereit, per Beschluss den Bau zu nahe an der Wohnbebauung klar abzulehnen. Andere Kommunen im Regionalverband haben sich erfolgreich gegen Windräder gewehrt, die zu nahe an der Wohnbebauung sind, soweit will man bei den großen Parteien in Heusweiler aber nicht gehen. Immerhin wurde nach Druck der FDP aus dem „Ja“ ein „Ja,aber“ zur Windkraft in der Gemeinde.
Nachdem der Bürgermeister den letzten Antrag des Rates nach einem Gutachten im Kooperationsrat nicht eingebracht und begründet hatte wurde er dazu nun wieder aufgerufen. Immerhin ist die SPD der Kritik der FDP an diesem Vorgehen gefolgt. Nach Meinung der Freien Demokraten ist diese absurde Debatte ein Trauerspiel auch für die Antragssteller von CDU und SPD. Der Bürgermeister hat hierzu in der Ratssitzung erfreulich offen und klar eingeräumt, dass ein solcher Antrag im Regionalverband keinerlei Aussicht auf Erfolg hat, was allen bekannt ist und die Absurdität des Antrages auf die Spitze treibt.
Für die Freien Demokraten ist und bleibt klar, dass dieser Antrag ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver ist. Ohne Not stimmt der Gemeinderat der Änderung des Flächennutzungsplans zu, weil RAG und die schwarz-rote Landesregierung es so wollen.