FFH-Gebiet Fröhner Wald ist möglich und sinnvoll, aber von Landesregierung politisch nicht gewollt

Der Vorsitzende der FDP-Heusweiler, Oliver Luksic, reagiert mit Verwunderung und scharfer Kritik auf die Äußerung des Umweltministeriums zur Ausweisung von FFH-Gebieten: „Die Pressesprecherin von Umweltminster Jost (SPD) zeigt mit Ihrer Aussage, dass diese Landesregierung Windkraft im Fröhner Wald mit Gewalt durchpeitschen will ohne sachliche Argumente zu prüfen. Weil diese Regierung unbedingt Windkraft im Fröhner Wald will ist die Chance gleich Null, inhaltlich wäre es anders möglich und notwendig, da auf der anderen Seite der Autobahn im gleichen Wald ein FFH-Gebiet geben soll. Sinn der FFH-Richtlinie ist gerade ein zusammenhängendes Schutznetz, die Nicht-Ausweisung ist also sachlich nicht begründet. Erst mit der Ausweisung durch eine Verordnung des Landes werden Gebiete rechtskräftig Teil von Natura2000, dies ist aber eben noch nicht geschehen. Mit Verweis auf die umstrittenen privaten Grundstücke in Holz hieß es bisher übrigens auch, man nehme gerne weitere Gebiete auf um einen Wegfall zu kompensieren. Der Einladung in den Gemeinderat Heusweiler ist das Ministerium bisher auch nicht gefolgt, das ist vielsagend. Das Umweltministerium will einer inhaltlichen Debatte scheinbar aus dem Weg gehen, weil die Sachargumente dünn sind. Das Umweltministerium ignoriert auch das Landesdenkmalamt, dass in seiner Stellungnahme klar zur Schlussfolgerung kommt der Fröhner Wald sei für Winkraft ungeeignet aus Gründen des Landschafts- und Naturschutzes.“